Zukunftsmusik

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In: niiu-News von Marvin - 12.02.2010

Time Square

Ist das niiu-Konzept ein möglicher Weg in die Zukunft? Das haben sich unter anderem die Teilnehmer und Veranstalter der IFRA DagsVara 2010 in Stockholm gefragt. Eine internationale Fachkonferenz, die zugleich Ausstellung für Innovationen rund um die Verlags- und Zeitungsindustrie ist. An zwei Tagen voller Fallstudien und Praxisbeispielen, wurde über Geschäftsmodelle, neue Wege der Nachrichtenaufbereitung und Mediennutzungsverhalten der Leser, diskutiert. Eine erstklassige Gelegenheit für Wanja, selbst als Keynote Speaker aufzutreten.

Es folgten inspirierende Gespräche, die ernsthafte Interessebekundungen einiger Teilnehmer, eine skandinavische niiu umzusetzen, zum Ergebnis hatten.. In welcher genauen Konstellation bzw. mit welchen skandinavischen Titeln, können wir derzeit noch nicht sagen.

Nach Stockholm ging es direkt weiter nach New York zum Media Program des Open Society Institute in New York, wo auch Hendrik hinzustieß. Die vom Medieninvestor George Soros mitbegründete Stiftung hatte niiu eingeladen, das Konzept der individualisierten Tageszeitung vorzustellen und die Frage zu diskutieren, wie solche Innovationen die Art und Weise der Informationsaufnahme, verändern. Vom OSI persönlich eingeladen und noch dazu als eine der wichtigsten Print-Innovationen eingestuft zu werden, ist eine große Ehre.

Am Rande des Vortrags, trafen Wanja und Hendrik auch auf bereits bekannte Gesichter aus Print-Innovations-Kreisen. Z.B. Roman Gallo, Direktor Medienstrategie der tschechischen PPF Group, die im vergangenen Jahr mehrere spezielle Cafés eröffnet hat, in bzw. aus denen Journalisten „hyperlokale“ Nachrichten und Stories produzieren. Sie sitzen sozusagen direkt an der Quelle – den Anwohnern – mit denen sie in unmittelbarem Dialog stehen. Gleichzeitig gehören sie mit ihrem „hyperlocal journalism“ ganz klar zu den weltweiten Medientrends.

Höhepunkt des New York-Besuchs waren verschiedene Meetings mit Vertretern ansässiger Medieninnovationen, die ebenfalls Interesse bekundeten, als Partner, den USA-Rollout von niiu mitzugestalten. Das ist zwar alles noch Zukunftsmusik, dennoch sind die Aufgeschlossenheit und das Interesse, die  niiu gegenüber aufgebracht werden, überwältigend.

Zu guter Letzt, lässt sich sagen, dass sich beide Veranstaltungen für niiu gelohnt haben. Wanja und Hendrik konnten sich auf den neusten Stand bringen, was Print-Innovationen und weltweite Branchentrends anbelangt und eine gute Portion Fantasie und Motivation wurde für die Zukunft gewonnen.

New York Times

Wie beeindruckt Wanja und Hendrik von der Stadt New York, dem Hochhaus der Times (die mit uns kooperiert) und dem 229 Meter hohen Time Warner Building waren, soll nicht unerwähnt bleiben. Ebensowenig, die Kommunikation mit dem Berliner Büro, die wegen der sechsstündigen Zeitverschiebung, schwindenden Laptop-Akkus, Skype-Übertragungsproblemen und den beinahe schlaflosen Nächten, deutlich erschwert wurde. Dennoch hat das Head-Office die neue niiu Kampagne fertig gestellt.

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Ein Kommentar

  1. Ich suche eine unzensierte Zeitung, die auch über die Entwicklung zu 9/11 in den USA berichtet.
    9/11 und seine Folgen werden die Zukunft der jungen Generation wesentlich beeinflussen.
    Die z.Z. laufenden Kriege sind eine direkte Folge der globalen Gleichschaltung aller Medien.
    Dann testen wir mal.
    Viel Erfolg
    Tyll Ruhtenberg

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