Olivia als niiu-Botschafterin in Indien
0
Bei niiu wird eine Mitarbeiterin gerade besonders um ihre Arbeit beneidet. Olivia durfte auf eine wichtige Branchenveranstaltung fahren. Denn zu Olivias Aufgaben gehört neben der Kontaktakquise zu internationalen Verlagen, Vertragsanbahnung und –abschluss eben auch, Präsenz auf internationaler Bühne zu zeigen. Zu ihrem Glück fand das 16. World Editors Forum in Hyderabad, Indien statt. Da fuhr sie natürlich gerne hin, um niiu zu vertreten.
Olivias Präsentation wurde mit großem Interesse verfolgt. Besonders die Möglichkeit, in Printmedien individualisiert zu werben, sorgte für Aufsehen. Kaum von der Bühne, belagerten sie Reporter und Medienvertreter, die jeweils mindestens 15 Fragen gleichzeitig stellten und mit Visitenkarten wedelten, für fast 2 Stunden.
Die Themenkomplexe Individualisierung und Printinnovation bleiben topaktuell. Das zeigten die anderen Vorträge des Panels mit anschließender, hitziger Diskussion. Die Moderatoren Iñaki Palacios und Francisco Amaral (Cases I Associats, Spanien) sprachen über individuelle Vermarktung relevanter Artikel und der strategische Mediendirektor der PPF (Tschechien) Roman Gallo stellte sein Modell der „hyperlocal news“ vor, bei dem z.B. Cafés eröffnet werden, in denen Redakteure mit engem Kontakt zu Anwohnern lokal berichten.
Die Teilnehmer sehen der Zukunft von niiu gespannt entgegen. Unlängst hat auch Indiens größte Tageszeitung – The Times Of India – Interesse bekundet, mit niiu zu kooperieren. Wir sind gespannt, wie sich das entwickeln wird.
Rund um die Konferenztage gab es noch reichlich Highlights. Beispielsweise wurde Olivia von Pratibha Patil, der Präsidentin Indiens begrüßt. Zwischen den Konferenzen fand ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm statt, mit Tanz und exzellentem indischen Essen.
Hyderabad, das als Silicon Valley Indiens gilt, ist zudem ein Veranstaltungsort, der sich deutlich von anderen indischen Städten abhebt. Olivia sagte, das Convention Center hätte sich genauso gut in Deutschland befinden können.
Zeit die Altstadt zu erkunden, blieb nicht viel, doch für ein Paar bleibende Eindrücke genügte sie: Taxi- und Busfahrer, die selten den Weg kennen und auf der Fahrt anhalten, um nach dem Weg zu fragen, unglaublich gastfreundliche und zuvorkommende Menschen, dreispurige Straßen, auf denen fünfspurig gefahren wird. Die Erkenntnis, dass Hupen neben ganzen drei Ampeln in der Stadt das wichtigste Element im Straßenverkehr bildet und eindrucksvolle Hindutempel, die direkt neben ebenso üppigen Moscheen emporragen.
Das indische (Kraft)Frühstück mit Huhn und Ziegenleber bleibt für Olivia jedoch gewöhnungsbedürftig.
Den Abschluss bildete ein Dinner im Palast. So kann man sich seine Dienstreise gefallen lassen. Wir beneiden Olivia noch immer.
Hier gibt es noch ein Interview mit Olivia zum Geschäftsmodell von niiu (Englisch).

