<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>niiu Blog &#187; niiu-Meinung</title>
	<atom:link href="http://blog.niiu.de/category/niiu-meinungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.niiu.de</link>
	<description>die individualisierte Tageszeitung</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 10:48:04 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Wie Startups wirklich sind</title>
		<link>http://blog.niiu.de/wie-startups-wirklich-sind/157/</link>
		<comments>http://blog.niiu.de/wie-startups-wirklich-sind/157/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 18:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
				<category><![CDATA[niiu-Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[niiu]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.niiu.de/?p=157</guid>
		<description><![CDATA[
Vor einer Weile habe ich Paul Grahams Essay „What Startups Are Really Like“ gelesen. Darin schildert der Mitbegründer von Y Combinator (einer Art Startup Akademie und VC), wie es in den meisten Startups zur Sache geht und dass nicht immer alles spaßig und google-esk ist, wie manche es oft glauben wollen.
Trotz intensiver Vorbereitung, sind viele Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-169" title="Start_1" src="http://blog.niiu.de/wp-content/uploads/2009/11/Start_11.jpg" alt="Start_1" width="580" height="297" /></p>
<p>Vor einer Weile habe ich Paul Grahams Essay „<a href="http://www.paulgraham.com/really.html" target="_blank">What Startups Are Really Like</a>“ gelesen. Darin schildert der Mitbegründer von <a href="http://ycombinator.com/index.html" target="_blank">Y Combinator</a> (einer Art Startup Akademie und VC), wie es in den meisten Startups zur Sache geht und dass nicht immer alles spaßig und google-esk ist, wie manche es oft glauben wollen.</p>
<p>Trotz intensiver Vorbereitung, sind viele Gründer völlig davon überrascht, was durch eine Unternehmensgründung alles auf sie zukommt. So müssen einige romantisierte und zuweilen naive Vorstellungen der Einsicht weichen, dass Startups eines ganz und gar nicht sind:</p>
<p>Ein ganz normaler Job.<span id="more-157"></span></p>
<p>Graham hat 70 der Gründer, die Y Combinator unterstützt, befragt. Herausgekommen ist dabei dieser <a href="http://www.paulgraham.com/really.html" target="_blank">Essay</a><a href="http://www.paulgraham.com/really.html"></a>. Neunzehn lehrreiche Aspekte, die jedes Startup einkalkulieren sollte.</p>
<p>Zu unserer Freude treffen viele Punkte absolut auf niiu zu. Wir können uns also ruhigen Gewissens „Startup“ nennen. Hier ein paar Beispiele:</p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #ffffff;">&#8211;</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Startups Take Over Your Life</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong> </strong><em>I didn&#8217;t realize I would spend almost every</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>waking moment either working or thinking </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>about our startup. You enter a whole </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>different way of life when it&#8217;s your company vs. </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>working for someone else&#8217;s company.</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><br />
</em></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Das können wir nur bestätigen. Startup bedeutet mehr als eine unkonventionelle Arbeitsweise. Es ist eine komplette Lebenseinstellung. Man denkt den ganzen Tag daran, selbst wenn man glaubt etwas anderes zu tun. Die Unterscheidung von Privat- und Berufsleben hebt sich zusehends auf.</p>
<p>Über kurz oder lang wurden auch die niiu Mitarbeiter in diese Parallelwelt gezogen, in der es keine festen Arbeitszeiten, dafür jede Menge durchgearbeitete Nächte, und eine gehörige Portion Zweckoptimismus gibt. Altruistische Arbeitsmotivation, im Startup-Sprech auch „Commitment“ genannt, wurde zum geflügelten Wort.&#8217;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-171" title="Start_2" src="http://blog.niiu.de/wp-content/uploads/2009/11/Start_21.jpg" alt="Start_2" width="580" height="297" /></p>
<p style="padding-left: 60px;">
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #ffffff;"><span style="background-color: #ffffff;">&#8211;</span></span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>Be Careful with Cofounders </strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>One thing that surprised me is how the </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>relationship of startup founders </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>goes from  a friendship to a marriage.</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><br />
</em></p>
<p>Die Gründung eines Unternehmens bedeutet jede Menge Stress. Das muss eine solche Beziehung erst einmal aushalten. Gründer verbringen die meiste Zeit zusammen und am Anfang besteht das Team aus ihnen selbst. Sie müssen unangenehme Probleme aus der Welt schaffen und die Finanzen klären. Halten sie das aus, wird die Freundschaft schnell zur „Ehe“.</p>
<p>Bei Wanja und Hendrik sind aus Geschäftspartnern ziemlich schnell enge Freunde geworden. Und wie in jeder guten Ehe fliegen auch mal die Fetzen, aber am Ende werden Schwierigkeiten gemeinsam durchgestanden. Wanja motiviert das Team mit unendlichem Optimismus während Hendrik das notwendige Korrektiv bildet, in sämtlichen Belangen, hauptsächlich denen, die Geld kosten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-172" title="Start_3" src="http://blog.niiu.de/wp-content/uploads/2009/11/Start_3.jpg" alt="Start_3" width="580" height="297" /></p>
<p><em> </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><span style="color: #ffffff;">&#8211;</span></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>It’s an Emotional Roller-coaster</strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong> </strong><em>In a startup, things seem great one moment and </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>hopeless the next. </em><em>And by next, I mean a couple </em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>hours later.</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><br />
</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Wer es nicht selbst erlebt hat, der glaubt es nicht. Am Tag des Pressegesprächs dachten wir, jetzt könne uns nichts mehr aufhalten. Am nächsten Tag stand dann plötzlich die Druckmaschine wegen Softwareproblemen still. niius konnten nicht gedruckt werden und eine wochenlang geplante Aktion fand nicht statt. Die Stimmung sank in den Keller.</p>
<p>Aber so ist das. Startups schwanken emotional zwischen den Extremen hin und her. Euphorie und Verzweiflung wechseln sich ab. Konstanz kommt eher selten vor.</p>
<p>Und so wird ein Marketingfachmann über die Zeit zum Grafik Design-Autodidakt, Bürokauffrauen zu Kundensupportleiterinnen und eingefleischte Verkäufer zu eloquenten Pressesprechern.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Startups machen unglaublich viel Spaß, da man im Prinzip für sich selbst arbeitet und sich keinem fremden Arbeitgeber unterordnen muss. Die Strukturen können von Grund auf mitgestalten werden.</p>
<p>Aber es bedeutet zugleich große Ungewissheit und kostet viel Zeit und Nerven. Freunde und Bekannte haben selten Verständnis für 12-Stunden-Tage. Wie auch, Startup ist eben kein Job im herkömmlichen Sinne. Erst wer das bereit ist einzusehen, den wird nichts mehr so schnell überraschen.</p>
<p>Was habt ihr bislang für Erfahrungen mit Startups gemacht? Arbeitet ihr selbst in einem? Wir sind gespannt, ob sich einer von euch hier wiederfindet.</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://blog.niiu.de/wie-startups-wirklich-sind/157/" target="_blank"><img src="http://blog.niiu.de/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://blog.niiu.de/wie-startups-wirklich-sind/157/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.niiu.de/wie-startups-wirklich-sind/157/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
